Der Lions Club Celle hat eine rund 200 Jahre alte historische Wasserpumpe des 800 Jahre alten ehemaligen Zisterzienserklosters Wienhausen im Landkreis Celle restauriert. Am 30.Juni 2011 übergab eine große Anzahl von Clubmitgliedern Äbtissin Renate von Randow die Pumpe.
Vor gut einem Jahr hatte der Lionsclub beschlossen, sich neben seinen vielfältigen Sozialaktivitäten projektweise im Rahmen seiner Möglichkeiten auch für den Erhalt wichtiger kultureller Baudenkmäler einzusetzen. Dabei fiel die Wahl auf das Kloster Wienhausen und die am Klostereingang stehende, völlig überwachsene Pumpe im Klostergarten. Das Kloster und der Lions Club sind schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.
Die Arbeiten begannen im vergangenen Jahr mit dem Entfernen des Jahrzehnte alten Bewuchses, woran sich die Ausgrabung der stark verrotteten Pumpe anschloss. Sie ist fünf Meter lang, aus Kupferblech und hat einen Holzkolben mit Lederventilen. Dieser Kolben wurde vorab dem Klosterin einem Schutzglasbehälter anlässlich der Club-Weihnachtsfeier im dortigen Refektorium überreicht. Alle anderen Pumpenteile waren handgeschmiedete Eisenstücke und eine Eichenholzkonstruktion. Die notwendige Einschaltung der Denkmalspflege erwies sich als völlig unproblematisch. Örtliche, mit alter Handwerkskunst vertraute Betriebe trugen unentgeltlich das Ihre zur Wiederherstellung bei.
Für den Lions Club Celle war es die erste Aktivität dieser Art, bei der eine größere Gruppe von Club-Mitgliedern in Eigenleistung ein solches Objekt realisierte. Als Nebeneffekt war auch daran gedacht, den Lionsgedanken in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Das gelang hervorragend, weil bei der Arbeit neben dem Klostereingang immer wieder Besucher stehen blieben und interessierte Fragen stellten. Auch die Berichterstattung in der örtlichen Presse sorgte für die Mitteilung des Lions-Projekts. Immerhin wurden anstelle der ursprünglich veranschlagten 150 Einsatzstunden unter dem Projektleiter LF Volker Raab über 500 Stunden geleistet. Damit wurde einmal wieder der Lionsgedanke „we serve“ in der Öffentlichkeit deutlich gemacht.
An dieser Stelle sei folgenden Firmen gedankt:
Raphael Gebauer, Steinmetzmeister, Bannetze
Bauma Wulff, Celle
Fa. Steitzer, Elektro, Eicklingen,
Fa. Pustlauck, Feineisen- und Leichtmetallbau, Celle
Fa. Bierschwale, Dachdeckermeister, Altencelle
Fa. Alpers, Bauunternehmen, Wienhausen
Fa. Alfred Schmidt, Zimmerei, Wienhausen
BT Brenntechnik , GmbH
Fa. Schadel, Lachendorf
Die Hauptlast der Restaurierung lag auf den Schultern folgender Lionsfreunde:
Volker Raab, Dr. Götz v.d. Bussche, Gerfried Töpler, Dr. Robert Berger, Dr. Volker Witte, Stefan Marks, Dr. Eckhard Peters, Michael Cordioli, Klaus Pfalzgraf, Dr. Harald Deckwirth
Herzlichen Glückwunsch und Dank für das gelungene Werk.
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